Es werden jahrlich weltweit 1,8 Mio. Bücher veröffentlicht. Das sind fast 5.000 Bücher pro Tag. Die Zahl der Neuerscheinungen in Deutschland liegt bei etwa 75.000 pro Jahr. Wir werden überschwemmt von Druckwerken. Da drängt sich die Frage auf: «Wer soll das alles noch lesen?»
Es scheint kein Thema zu geben, das noch nicht bis zur Genüge behandelt wurde, denn die Bücherflut verebbt nicht. Anscheinend haben wir Menschen einen Drang zum Schreiben. 😊 Die Bibel ist zwar keine Neuerscheinung, wird aber weltweit immer noch 35 Mio. mal pro Jahr verkauft. Somit ist sie «der Bestseller » schlechthin. Sie ist das meistverkaufte Buch der Geschichte, das am häufigsten übersetzte und das am weitesten verbreitete Buch der Welt. Die Nachfrage ist weiterhin konstant hoch. Und das mit gutem Grund. Wort(e) – das ist das Thema, welches wir über dieses Magazin gestellt haben. Die Bibel erhebt den Anspruch «Wort Gottes» zu sein. Sie ist nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Bibliothek, weil sie aus 66 Büchern besteht. 39 Bücher im Alten Testament und 27 Bücher im Neuen Testament.
Mit einem roten Faden
Innerhalb von 1.500 Jahren schrieben etwa 46 Autoren die Geschichte Gottes mit uns Menschen, inspiriert vom Heiligen Geist, nieder. Vom Anfang bis zum Ende der Bibel kann man einen roten Faden erkennen, der auf Jesus Christus verweist. So lesen wir im 1. Kapitel des Johannesevangeliums, Vers 1 – 3: «Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.»
Weiter steht im Vers 14: «Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.» Auch steht im Vers 11 und 12: «Er kam in sein Eigentum; aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben.» Ich habe mir die Freiheit genommen, die Verse nicht der Reihe nach anzuführen, um deutlicher aufzuzeigen, wer Jesus Christus ist. Er ist das Wort, das alles Erschaffene gemacht hat.
Gott erschafft durch das Wort
Im Buch Genesis 1,3 lesen wir: «Und Gott sprach: Es werde …! Und es ward…!» Wie machtvoll die Worte Jesu Christi sind, sehen wir an den vielen Wundern, die er im Namen Gottes vollbracht hat. Seine Worte verstören manche Menschen aber auch. In Kapernaum, einer Stadt am See Genezareth, spricht er über das Brot des Lebens (Johannesevangelium 6,25 ff). Nach dieser Rede verließen ihn viele und gingen nicht mehr mit ihm. Ihnen war die Rede zu hart und unverständlich. Da fragte Jesus seine zwölf Jünger: «Und ihr – wollt ihr mich auch verlassen?» Da antwortete Simon Petrus: «Herr, zu wem sollen wir gehen? Nur du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.» Petrus bringt es auf den Punkt. Jesus hat Worte des ewigen Lebens. Wer an ihn glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Diese Erkenntnis
und dieser tiefe Glaube an ihren Herrn, hat die Jünger ermutigt, weiter mit Jesus zu gehen. Sogar bis in den Märtyrertod.
Gott hält Wort
Das Wort Gottes hat die Macht Menschen zu verändern, denn «diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. … Wer durch Glauben vor Gott als gerecht gilt, wird leben.» (aus dem Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 1,16–17) Nicht viele Bücher versprechen ewiges Leben – ein Leben, so wie es Gott sich für uns vorgestellt hat. Schlagen Sie das Buch der Bücher auf und forschen Sie darin, warum die Bibel so eine starke Anziehungskraft für so viele Menschen hat.