«Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist zu lieben, was man tut.» (Steve Jobs) – Dieses Zitat von Steve Jobs finden wir auf der Homepage der Rheinoffensiv GmbH, einem jungen und modernem Düsseldorfer Unternehmen. Der Name des Geschäftsführers ist Stefan Pfeifer. Und was hat das mit der Bahn und RailHope zu tun?
Spätestens, wenn ihr auf die Internetseite des Unternehmens geht und euch die Referenzen anschaut wisst ihr das. Eventuell hat der eine oder andere mit ihm indirekt zu tun gehabt, ohne, dass er dies wusste. Ich habe Stefan zunächst als Frontmann unseres Lobpreisteams in meiner Heimatkirche, der Fokuskirche in Düsseldorf kennengelernt, der mit seinem Gesang leidenschaftlich die Besucher in die Anbetung Gottes hineinführt. Erst später erfuhr ich, dass er auch «ein Bahner» ist, obwohl er nicht direkt bei der DB oder einem anderen Bahnunternehmen arbeitet. Doch fragen wir ihn selbst: «Seit fast 18 Jahren mache ich nun Bahnprojekte. Darunter waren Umbaustrecken, Tunnel, Brücken, Stellwerke, Bahnübergänge, Bahnsteige. Hauptsächlich für die Deutsche Bahn. Als externer Projektmanager bei der Bahn arbeite ich im Spannungsfeld zwischen Bahn als Kunde und den am Bau beteiligten Unternehmen. Hierbei bin ich Partner von beiden Seiten. Am liebsten hätte ich im Projekt keine Seiten, sondern nur Projektpartner, die alle das gleiche wollen …
Das Projekt innerhalb vom Termin- und Kostenrahmen umzusetzen
Immer geht es um Termine und Kosten. Daran wird jeder Projekterfolg gemessen. Jedoch sind dies für mich eher Symptome von viel größeren Zusammenhängen. Projekte setzen sich aus folgenden für mich wesentlichen Bestandteilen zusammen Menschen – in ihnen steckt das größte Potenzial und das größte Risiko.
- Aufgabenstellung / Ziel (Vision) – was genau wollen wir?
- Richtlinien – ohne wird das Bauwerk nicht sicher und nicht nutzbar.
- Genehmigungen – ohne gibt es keinen gesellschaftlich-öffentlichen Konsens.
Wir Menschen haben die Macht, ein Projekt gelingen oder scheitern zu lassen. Das muss allen klar sein. Trotzdem wird es oft unterschätzt. Manchmal liegt es nur an einer einzigen Person, ob ein Projekt läuft oder nicht. Nur wenn alle Projektbeteiligten sich mit dem Projekt identifizieren und das Ziel als großes, gemeinsames Bild sehen, wird es gelingen. Als Christ habe ich den Vorteil bzw. die Motivation, alles mit und für Gott zu machen. Und da es Gott immer um Menschen geht, versuche ich meinen Fokus auf die Menschen in meinen Projekten zu legen. Dies gilt auch für das Team meines jungen Ingenieurbüros. Nach biblischen Werten zu leben und zu arbeiten hebt uns von den anderen ab.»


An meiner Arbeit gefallt mir besonders:
Projekte von Anfang bis Ende realisieren, einen Mehrwert für die Menschen schaffen
Bei der Arbeit fordert mich besonders heraus:
Wenn sich Projektbeteiligte nicht an Vereinbarungen halten oder nicht erreichbar sind
Wenn ich bei der Bahn etwas andern konnte:
Alles, was nichts mit Infrastruktur bauen, Instandhalten und Betreiben zu tun hat, muss sich unterordnen. Bürokratie und Formalismus muss reduziert werden. Technisch wären die Projekte in der Hälfte der Zeit umsetzbar. Durch aufgeblähte Prozesse und Formalismen verlängern sich Projekte unnötig. Bahnmitarbeiter dürfen mehr Verantwortung übernehmen.
Jeden Tag bin ich dankbar für:
Jesus und meine Gesundheit
Gott ist in meinem Leben:
Liebe, Lebenssinn, Halt, Hoffnung
Ein wichtiger Wert ist für mich:
Wahrhaftigkeit
An RailHope schütze ich:
Verbundenheit aller Bahn-Menschen durch den Glauben
Danke Stefan für den kleinen Einblick in deinen Bahnalltag!
Matthäus 11,28: «Jesus spricht: Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.»
Ich hatte lange zu viel gearbeitet und mich überladen. Daher hat meine Gesundheit viel gelitten.